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Aktionsprogramm "1000 Zebrastreifen" 

Öffentliche Ortsbegehung zum Aktionsprogramm "Sichere Straßenquerung - 1000 Zebrastreifen für Baden-Württemberg" geplant.

Ziel: Die Stärkung des Fußverkehrs im gesamten Stadtgebiet

Die Stadt Leonberg nimmt als eine von sechs Modellkommunen am Aktionsprogramm "Sichere Straßenquerung - 1000 Zebrastreifen für Baden-Württemberg" teil. Neben dem vom Land geförderten Projekt in Höfingen startet die Stadt im Oktober für den Planungsbereich Stuttgarter Straße noch eine weitere Beteiligung zum Thema Zebrastreifen.

Im Aktionsprogramm geförderter Planungsbereich

Mit zwei Projektvorschlägen für die Bereiche Stuttgarter Straße und Höfingen hatte die Stadt sich Ende letzten Jahres beim Programm beworben. Das Verkehrsministerium fördert nur eines der beiden Projekte und hat sich dabei für Höfingen entschieden.

Ausschlaggebend für die Förderung im Rahmen des Aktionsprogramms waren dabei der in sich geschlossene Planungsbereich, vor allem aber die Vielfalt der örtlichen Gegebenheiten und Bedarfe: Neben vier Kindertageseinrichtungen und einer Grundschule zählen zu diesem Planbereich eine Werkstatt für beeinträchtigte Menschen und ein Wohnheim für beeinträchtigte Menschen, sowie verschiedene Einkaufsmöglichkeiten.

Anregungen und Wünsche, Ortsbegehung

Bürgerinnen und Bürger konnten ihre Wünsche und Anregungen bis zum 15. August online einbringen. Nach Auswertung der Online-Beteiligung ist eine öffentliche Ortsbegehung in Höfingen geplant. Bei dieser sollen bestehende Konfliktstellen, aber auch Potenziale zur Verbesserung von Querungsmöglichkeiten, gemeinsam betrachtet und diskutiert werden.

Die Ortsbegehung fand am Dienstag, den 22. September statt.

Im nächsten Schritt wird durch ein Fachbüro ein Zebrastreifen-Konzept erarbeitet. Dieses soll im Winter 2021 dem Gemeinderat vorgestellt werden.

Parallel dazu: Bürgerbeteiligung im Planungsbereich der Stuttgarter Straße

Parallel zum Förderprojekt rückt die Stadt auch den nicht geförderten Projektvorschlag, den Bereich der Stuttgarter Straße, zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Fokus. Die Stadt plant hier einen entsprechenden Bürgerworkshop mit Begleitung desselben Fachbüros, das auch das Höfinger Projekt begleitet.