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07.12.2022

Leonberger Stadtgarten wird umgestaltet

Auf dem Gebiet zwischen Bahnhofstraße und Layher-Areal soll ein großzügiger Stadtgarten entstehen. Ein Planungsbüro arbeitet derzeit ein konkretes Freiraumkonzept aus. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag, 22. November, entschieden. 

So könnte der Stadtgarten zwischen Bahnhofstraße und Layher-Areal einmal aussehen.

So könnte der Stadtgarten zwischen Bahnhofstraße und Layher-Areal einmal aussehen.  | © Planungsbüro bhm

 

Erste Entwürfe stehen

Das Gremium hatte schon im März dieses Jahres zugestimmt, ein Vergabeverfahren mit Ideenskizze für den Stadtgarten durchzuführen. Jetzt folgte der nächste Schritt, indem ein Planungsbüro auf Grundlage des eingereichten Entwurfs eine konkrete Planung für den Leonberger Stadtgarten entwerfen soll. Dafür wird die Verwaltung rund 370.000 Euro aufwenden.

Die Vorstellungen des Planungsbüro bhm gaben den Rätinnen und Räten sowie der Verwaltung bereits einen Einblick in die Vorstellungen der Freiraumplaner. Sie sehen beispielsweise im östlichen Teil einen Spielplatz mit Röhrenrutsche, mehreren Ebenen mit unterschiedlichen Spielgeräten und einer Bobbycar- und Rollerbahn auf einem barrierefreien Weg vor.

Im Zentrum des Stadtgartens könnte eine großzügige Rasenfläche entstehen, auf der Bürgerinnen und Bürger verweilen, picknicken oder Sport treiben könnten. Die Wiese wird mit Pflanzen, Mulden für Regenwasser, Bäumen, Stützwänden aus Sandstein und Wegen umrahmt.

Westlich der Liegewiese sorgt ein kleineres Areal mit einem Wasserspiel, Stauden- und Gräsern sowie einer breiten Sitzmauer für die nötige Entspannung, etwa in der Mittagspause. Aber auch für Eltern mit Kleinkindern gibt es hier die Gelegenheit sich aufzuhalten. Denn direkt nebenan können die Kleinsten in einer Matschanlage toben.

Entlang der Bahnhofstraße erreichen Bürgerinnen und Bürger den Stadtgarten – so sehen es die Planer zumindest in ihrer Skizze vor – über mehrere Zugänge. Im äußersten Westen sind Treppen vorgesehen. Daran anschließend bieten drei flache Zugänge für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie mobil eingeschränkte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Zeit im Stadtgarten zu verbringen. In den Planungsprozess sollen insbesondere die Anwohnerinnen und Anwohner mit einbezogen werden.