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10.05.2017

Kinder des Haldenkinderhauses ziehen eigenes Gemüse groß

Wie schnell wächst ein Salat? Wie sieht ein Kohlrabi aus? Und wie schmeckt eigentlich frischer Spinat? Die Kinder des Haldenkinderhauses können das bald ganz genau erklären.

Denn sie haben diese Woche begonnen, ihr eigenes Gemüse anzupflanzen. Mit Rat und Tat unterstützten sie dabei zwei Mitarbeiter der EDEKA-Stiftung und Mitarbeiter des EDEKA-Markts Höfingen als Paten.

 

Düngen - Pflanzen - Gießen

Voll Konzentration und ganz gespannt standen die Kinder um das neu angelegt Hochbeet herum. Alle wurden im Vorfeld mit einer Gärtnerschürze ausgestattet und natürlich auch mit einer Kindergießkanne. Die erste Aufgabe, Dünger aufs Beet zu werfen, gelang mit Bravour. Manche Kinder dachten, das wäre die Arbeit bereits gewesen. Doch die Stiftungsmitarbeiterin erklärte jetzt ginge die Arbeit erst los. Einige durften Salatsetzlinge pflanzen, andere Kohlrabis. Eine Gruppe hatte die Aufgabe, Samen von Spinat ins Beet zu setzen. Viel Spaß hatten die Kinder allesamt beim Gießen. Dafür stellte man sich doch gerne mal in eine Schlange und wartete bis man an der Reihe war. In den kommenden Tagen und Wochen gilt es nun, das Beet zu jäten, zu gießen, es von Schnecken zu befreien und natürlich zu ernten.

 

Nachhaltigkeit wird groß geschrieben

Alle waren sich einig: So ist es einfach, Kindern mit Spaß ganzheitlich Wissen über unsere Nahrung zu vermitteln und ihnen die Grundlage für eine ausgewogene gesunde Ernährung nahe zu bringen. Nachhaltigkeit wird bei der Aktion groß geschrieben. Deshalb wird in den kommenden Jahren das Beet durch den Paten und das Team der EDEKA-Stiftung gemeinsam mit den Kindern immer wieder neu bepflanzt. Ilonka Gairing, Leiterin des Haldenkinderhauses freut sich, dass ihre Projekt-Bewerbung im vergangenen Jahr geglückt ist und ihr Kinderhaus ausgewählt wurde. Das neue Projekt fügt sich bestens ein in die bereits vorhandenen Pflanz- und Naturprojekte mit dem Obst-, Wein und Gartenbauverein Eltingen-Leonberg. Die Kinder sind in jedem Fall mächtig stolz auf ihr Werk und zogen mit ihren Eltern, die die Kinder abholen wollten, erst Mal zum neuen Beet und berichteten von ihren neuerlichen Aktivitäten.

Kleine Gärtner – große Erfolge!