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Wasserversorgung

Die Qualität des Leonberger Trinkwassers ist einwandfrei und entspricht den gesetzlichen Anforderungen der Trinkwasserverordnung vom 21. Mai 2001. Es kann ohne Bedenken getrunken werden.


Trinkwasser ist in Deutschland das am besten untersuchte Lebensmittel

Das an die Bevölkerung der Stadt Leonberg mit seinen Ortsteilen abgegebene Trinkwasser stammt zum größten Teil vom Zweckverband Bodenseewasserversorgung (BWV).

Teilweise findet auch eine Eigenwassernutzung statt. Die genutzte Quelle

1. Mahdentalquelle (Ramtel)

wird jeweils mit Bodenseewasser gemischt. Das jeweilige Mischungsverhältnis ist so eingestellt, dass das abgegebene Trinkwasser innerhalb des Härtebereichs 2 (7 -14° dH) liegt. Damit enthält das Leonberger Trinkwasser Mineral- und Spurenelemente in Konzentrationen, die für den menschlichen Organismus sehr ausgewogen sind.

Jegliche Enthärtungsanlagen im Kaltwasserbereich sind absolut überflüssig. Die kritische Grenze des sogenannten Kalkausfalls beginnt beim Leonberger Trinkwasser bei 55° C.

Wird das Warmwasser innerhalb des Gebäudes mit Temperaturen über 55° C aufbereitet, kann eine Wasserenthärtung, aber nur für das Warmwassersystem, sinnvoll sein.

Wassertemperaturen über 50° C sind jedoch gefährlich (Verbrühungsgefahr!) und bedeuten Energieverschwendung. Je höher die Wassertemperatur, desto mehr Wärme wird nutzlos an die Umgebung abgegeben. Aufgrund evtl. vorhandener Mikroorganismen in der Hausinstallation, kann es jedoch sinnvoll sein, das Warmwasser mehrmals jährlich mit Temperaturen um die 65° aufzubereiten.

 

Informationen zur Wasseraufbereitung

Die Trinkwasserverordnung § 15 Abs. 5 verpflichtet die Wasserversorgungsunternehmen einmal jährlich, alle bei der Aufbereitung von Trinkwasser verwendeten Zusatzstoffe bekanntzugeben.

Bei der Bodenseewasserversorgung wird zur Desinfektion und Oxidation Ozon verwendet. Ozon wandelt sich in einem Zwischenbehälter zu reinem Sauerstoff um.

Für den Transport des BWV-Wassers von Sipplingen nach Stuttgart und weiter, enthält das Trinkwasser eine sogenannte Transportchlorierung. Wenn das Trinkwasser in Leonberg ankommt, beträgt der Restchlorgehalt 0,001 - 0,01 mg/l. Dieser Restgehalt entweicht anschließend fast vollständig in den Trinkwasserbehältern der Stadtwerke.

Die Stadtwerke Leonberg setzen zur Aufbereitung des Rohwassers der Mahdentalquelle, Hofgartenquelle und Kastenbrunnenquelle auf chemikalienfreie Trinkwasserdesinfektion durch UV - Desinfektion, welche den natürlichen Geschmack des Trinkwassers nicht beeinflusst.

 

Mikrobiologische Untersuchung

Alle erforderlichen Untersuchungen werden von den Stadtwerken Leonberg unter Aufsicht des staatlichen Gesundheitsamtes Böblingen unter Einhaltung der Bestimmungen der Trinkwasserverordnung veranlasst.

 

Informationen zu den aufgelisteten Trinkwasserparametern

Die Stadtwerke Leonberg haben in der beiliegenden Aufstellung die wichtigsten Trinkwasserparameter zusammengefasst.

Im Einzelnen:

  1. Gesamthärte und Härtebereich
    Diese Angaben sind wichtig für die Wasch- und Spülmitteldosierung, hierzu sind die Gebrauchsanweisungen auf den Packungen zu beachten.

  2. Nitrat
    In Leonberg sind die Werte sehr niedrig. Das Trinkwasser kann bedenkenlos verwendet werden, dies gilt auch für Säuglingsnahrung.

  3. Fluorid
    Diese Werte werden häufig von Müttern sowie Zahn- und Kinderärzten erfragt. Die Werte liegen für Kleinkinder im Normbereich für Zahnprophylaxe.

  4. pH-Wert
    Interessant für Aquarienbesitzer. Der pH-Wert liegt zwischen 7,7 und 7,9 und liegt somit innerhalb des Grenzwertbereichs der Trinkwasserverordnung (6,5 bis 9,5).

Die wichtigsten Trinkwasserparameter der Stadtwerke Leonberg

 
Weitere Informationen zur Trinkwasserqualität und zum Zweckverband Bodenseewasserversorgung finden Sie unter www.zvbwv.de.

Weitere Informationen


Das Service-Portal des Landes Baden-Württemberg hält unter http://www.service-bw.de weitere Informationen zu diesem Stichwort für Sie bereit.