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Friedhofs- und Bestattungswesen

 

Trägerin der Friedhöfe in Leonberg ist die Stadt Leonberg. Wie für andere städtische Einrichtungen hat der Gemeinderat auch im Friedhofsbereich das Wesentliche, insbesondere die Beziehung zwischen Benutzerinnen und Benutzern und der Friedhofsträgerin, in Form einer Satzung geregelt:

Friedhofsordnung der Stadt Leonberg

 

Friedhöfe und Aussegnungshallen in Leonberg

 

alle Friedhöfe und Aussegnungshallen im LeoMaps-Stadtplan anzeigen

 

 

Alter Friedhof Seestraße
 
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Aussegnungshalle Höfingen
 
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Aussegnungshalle Waldfriedhof Ramtel
 
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Friedhof Eltingen
 
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Friedhof Gebersheim
 
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Friedhof Leonberg
 
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Friedhof Warmbronn
 
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Höfingen Alter Friedhof
 
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Höfingen Neuer Friedhof
 
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Waldfriedhof Ramtel
 
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Öffnungszeiten aller Leonberger Friedhöfe

Mai bis September 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Oktober bis April 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr


Was tun im Trauerfall?

Das Landesportal Baden-Württemberg bietet Ihnen unter www.service-bw.de mehr zum Thema.


Wo Verstorbene bestattet werden

Die Friedhöfe dienen grundsätzlich der Bestattung von Leonberger Einwohnerinnen und Einwohnern. Als Ausnahmeregelung lässt die Friedhofsordnung in begründeten Fällen aber auch die Bestattung auswärtiger Personen zu, hierfür werden erhöhte Bestattungsgebühren erhoben.

Auf welchem der Leonberger Friedhöfe die Verstorbenen bestattet werden, richtet sich nach dem letzten Wohnort. Für die alten Friedhöfe in Leonberg, Eltingen und Höfingen gilt dies jedoch insofern eingeschränkt, als hier Bestattungen lediglich noch im Rahmen alter Nutzungs- und Belegungsrechte an vorhandenen Wahlgräbern und darüber hinaus als Aschenbeisetzungen zulässig sind.


Verschiedene Grabarten

Die Frage, ob Verstorbene erd- oder feuerbestattet werden sollen, hängt von deren erklärtem oder mutmaßlichem Willen ab, an den die Hinterbliebenen gebunden sind. Dagegen ist die Entscheidung über die Art der Grabstätte -Wahlgrab oder Reihengrab - meist den Hinterbliebenen überlassen.

Der wichtigste Unterschied ist, dass in einem Reihengrab grundsätzlich nur eine Bestattung möglich ist, da es nach der festgelegten Ruhezeit von 20 Jahren (bei Aschen 15 Jahre) ohne Verlängerungsmöglichkeit abläuft und geräumt werden muss. Wird also eine weitere Bestattung in der selben Grabstätte z.B. von der hinterbliebenen Ehepartnerin oder dem hinterbliebenen Ehepartner gewünscht, muss ein Wahlgrab erworben werden. Wahlgräber haben eine 30-jährige Nutzungsdauer, die ggf. mehrfach verlängert werden kann.

Neben den genannten Reihen- und Wahlgräbern stehen noch Kindergräber sowie auf dem Waldfriedhof sogenannte anonyme Urnengräber in einer äußerlich nicht gekennzeichneten Rasenfläche und ein Baumgrabfeld mit Kennzeichnungspflicht zur Verfügung.

Reihengrab
In einem Reihengrab ist eine Bestattung möglich. Das Grab läuft nach der festgelegten Ruhezeit von 20 Jahren bei Erdbestattungen und 15 Jahren bei Urnenbeisetzungen ohne Verlängerungsmöglichkeit ab und muss dann von den Angehörigen geräumt werden.

Wahlgrab
Für Erdbestattungen werden Wahlgräber für 2 oder 4 Belegungen zur Verfügung gestellt. In Urnenwahlgräbern können maiximal 5 Urnenbeisetzungen erfolgen. Alle Wahlgräber haben eine 30-jährige Nutzungsdauer und können nach Ablauf auf Antrag verlängert werden.

Kindergrab
In einem Kindergrab ist eine Bestattung möglich. Die Nutzungsdauer von 8, 10 oder 15 Jahren richtet sich nach dem Alter des verstorbenen Kindes.

Anonymes Urnengrabfeld
Auf dem Waldfriedhof können Urnen anonym in einer äußerlich nicht gekennzeichneten Rasenfläche beigesetzt werden.

Baumgrabfeld
Dieses Grabfeld befindet sich auf dem Waldfriedhof. Es handelt sich um eine Wiesenfläche mit einem gewachsenen Baumbestand. Unter den Bäumen (nicht am Baum!) werden die Urnen der Reihe nach beigesetzt. Jede Urne erhält eine Kennzeichnung in Form einer Steinstele mit den Lebensdaten der Verstorbenen.
Informationen zum Baumgrabfeld


Grabgestaltung

Um die Würde des Ortes und ein einheitliches Gesamterscheinungsbild der Friedhöfe zu wahren, hat der Gemeinderat in der Friedhofsordnung Gestaltungsvorschriften für Grabmale sowie die sonstige Grabgestaltung festgelegt.

Unter anderem ist vorgeschrieben, dass Gräber gärtnerisch angelegt, also bepflanzt werden müssen und keine Grababdeckungen aus totem Material (z.B. Kiesabdeckung oder Grabplatten) zulässig sind. Ferner müssen Grabmale vor ihrer Aufstellung genehmigt werden, wobei bestimmte Anforderungen bzgl. Material, Gestaltung und Abmaßen eingehalten werden müssen.

Friedhofsordnung der Stadt Leonberg (PDF)


Gebühren


Bestattungsunternehmen

Informationen zu Bestattungsunternehmen finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Bereitschaftsdienste auf unserer Seite Bürger & Stadt - Amtsblatt.