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Aufteilungsplan

Aufteilung nach Wohnungseigentumsgesetz (WoEigG)

Rechtsgrundlage für die Abgeschlossenheitsbescheinigung: § 7 Absatz 4 Nr. 2 und § 32 Abs. 2 Nr. 2 WEG

 

Sinn und Zweck

Zur Bescheinigung der Abgeschlossenheit muss aus den Aufteilungsplänen die Aufteilung, Lage und Größe der im Sondereigentum und der im gemeinschaftlichen Eigentum stehenden Gebäudeteile ersichtlich sein. Dabei sind alle zu demselben Zweck ("Wohnungseigentum" oder "nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen") genutzten Einzelräume (auch Keller, Garagen, ...) mit der jeweils gleichen Nummer zu kennzeichnen. Gemeinschaftsräume (Heizungsraum, Wasch-/Fahrradraum, ...) sind dabei nur mit ihrer Funktion zu bezeichnen.

 

Antragsunterlagen

Ein formloser Antrag (also einen Brief) auf Erteilung der Abgeschlossenheitsbescheinigung mit Angabe eines Rechnungsadressaten mit Anschrift und Angabe eines Ansprechpartners (Adresse, Telefonnummer). Bei Rückfragen bitte Planhefte beilegen.

 

Welcher Angaben und Dokumente bedarf es für die Planhefte?

Inhalt des Planheftes

  • Lageplan Maßstab 1:500 (aktuell!)
  • Grundrisspläne der einzelnen Stockwerke, Maßstab 1:100
  • Dabei sind alle zu demselben Wohnungseigentum gehörenden Einzelräume mit Keller/Abstellraum, Garagen, etc mit der jeweils gleichen Nummer (in Form einer eingekreisten Zahl) zu kennzeichnen. Gemeinschaftsräume (Heizungsraum, Wasch-/Fahrradraum, ...) sind nicht mit einer Nummer zu versehen, sondern lediglich mit ihrer Funktion zu bezeichnen.
  • Schnitt, Maßstab 1:100
  • Ansichten, Maßstab 1:100
  • Wohnflächenberechnung, Angabe der 1.000stel Berechnung
Wichtig: Die Grundrisspläne, Schnitte und Ansichtspläne sind unten rechts mit einem Plankopf zu versehen: Die Pläne müssen den baurechtlichen Vorschriften bzw. dem letzten genehmigten Baugesuch entsprechen.


Aufbau des Plankopfes
  • Aufteilungsplan
  • Bezeichnung Bauvorhaben (Geschäftshaus, Wohnhaus,...)
  • Anschrift Bauvorhaben mit Flurstücksbezeichnung
  • Planbezeichnung mit Maßstabsangabe (z.B. UG M 1:100; Ansicht M 1:100...)
  • Eigentümer (bei Altbau) oder Bauherr (bei Neubau)
  • Anschrift Eigentümer/Bauherr möglichst mit Telefonnummer
  • Datum und Unterschrift

Anzahl der Planhefte
In der Regel mindestens vier Fertigungen für:
  • das Bauamt
  • das Notariat
  • den Antragssteller
  • und für weitere Käufer

 

Gebühren

Die Gebührenhöhe bewegt sich in einem Gebührenrahmen von 200 € bis 3.500 € gemäß Nr. 42 der Verwaltungsgebührensatzung. Die Satzung finden Sie auf dieser Seite im Kasten "Dokumente".

Weitere Informationen


Das Service-Portal des Landes Baden-Württemberg hält unter http://www.service-bw.de weitere Informationen zu diesem Stichwort für Sie bereit.