Seiteninhalt
20.02.2017

Der Kabarettist Stephan Bauer preist die Zeit vor der Ehe

Giftig, spritzig, manchmal unappetitlich aber immer intelligent geht es zu, wenn der Kabarettist und Comedian Stephan Bauer die Bühne einnimmt. Die Süddeutsche Zeitung nennt ihn in einem Atemzug mit Größen wie Mittermeier oder Hader. Am Dienstag, 14. März, um 19.30 Uhr steht er auf der Bühne des Theaters im Spitalhof in Leonberg. „Vor der Ehe wollt` ich ewig leben“ heißt sein neues Programm.

Jeder kennt sie: die Müdigkeit in der Beziehung. Wenn man nach zehn Jahren ratlos in das Gesicht des Partners schaut und sich klar wird: „Vor der Ehe wollte ich ewig leben“. Fast jeder hatte mal so seine Träume von einem glücklichen und erfüllten Dasein. Und was ist davon übrig? Mit 25 heiratet man den Menschen, der einem den Verstand wegbu… - und mit 50 stellt man fest: Es ist ihm gelungen.
Aber ist die Ehe trotz hoher Scheidungsraten wirklich überholt? Sind Single-Leben, Abendabschlussgefährten und Fremdgehportale im Netz eine tragfähige Alternative?
Kann man das alte Institut der Ehe nicht modernisieren? Für Männer ist es heute z.B. nicht wichtig, dass eine Frau kochen kann, sondern dass sie keinen guten Anwalt kennt. Der Mann weiß inzwischen ohnehin: Wer oben liegt, muss spülen. Wichtig ist heute nur noch, dass die Beziehung ausgeglichen ist: Einer hat recht, der andere ist der Ehemann.
Die Ehe hat doch auch ihre guten Seiten. Man kommt nach Hause und hat immer dieselbe Bezugsperson, die einen ablehnt. Eine Ehe muss auch nicht langweilig sein. Man kann auch Lebensversicherungen aufeinander abschließen, dann hat sie die tolle Spannung wer gewinnt. Es müssen eben ein paar Regeln eingehalten werden. Die wichtigste lautet: Treue. Viele Menschen können das nicht. Warum eigentlich nicht? Bei Tieren funktioniert das doch auch. Pinguine sind sich ein Leben lang treu – aber die sehen halt auch alle gleich aus…

Stephan Bauer wurde bekannt durch Auftritte in TV-Formaten wie „7 Tage – 7 Köpfe“, „Ottis Schlachthof“, „Mitternachtsspitzen“ oder dem „Quatsch-Comedy-Club“. Harald-Schmidt, Stephan Raab, Urban Priol hatten ihn schon zu Gast bei sich. Nun kommt er mit seinem neuen Programm in den Spitalhof: wie immer ein pointenpraller Mega-Spaß, aber auch eine offene Abrechnung mit der Single-Gesellschaft, erodierenden Werten und dem Gefühl von „alles geht“. Seine Fans werden es lieben.


Eintritt: 17 Euro / erm. 10 Euro (Schüler und Studenten)

Weiterführende Informationen